Berlinale unterstützt Forderung nach neuen urheberrechtlichen Regelungen
Gemeinsam mit wesentlichen Verbänden der Kreativen in der deutschen
Filmwirtschaft haben die Deutsche Filmakademie e.V. und die Akademie der
Künste in Berlin zum Abschluss der 62. Berlinale ein visuelles Signal
in Sachen Urheberrechtsschutz gesetzt. Ein spontan von der Deutschen
Filmakademie und der Produzentenallianz entwickelter und produzierter
Spot bekam kurzfristig einen Platz im Rahmen der diesjährigen
Preisverleihung und Vorführung des Gewinnerfilms am Abend des 18.
Februar im Berlinale Palast. Unter dem so einfachen wie wahren Motto
„Ohne Urheberschutz bleibt beim Film das Licht aus“, das erst allmählich
auf einer zunächst vollkommen schwarzen Leinwand sichtbar wird, machten
die Kreativen des Kinos auf die Dringlichkeit und Brisanz einer Klärung
der Urheberrechtssituation aufmerksam. „Die Demokratisierung der Kunst
ist nicht gleichzusetzen der Demokratisierung der Kunstwerke“, heißt es
weiter in dem Spot, der schließlich in der Forderung endet: „Wir
brauchen klare gesetzliche Regelungen und ein Verständnis dafür, dass
hinter jedem Filmwerk tausende Stunden Arbeit und unermessliche Hingabe
stecken.“ Unterschrieben wurde diese Forderung von der Deutschen
Filmakademie e.V., der Allianz Deutscher Produzenten - Film &
Fernsehen e.V., der Akademie der Künste, dem Bundesverband der Film- und
Fernsehregisseure e.V., dem Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V., der
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V., dem Bundesverband der Film-
und Fernsehschauspieler BFFS e.V. und dem b v k - Bundesverband Kamera.
News: K. Müller

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