Montag, 20. Februar 2012

Neues Urheberrecht/News Feb. 2012

Berlinale unterstützt Forderung nach neuen urheberrechtlichen Regelungen

Gemeinsam mit wesentlichen Verbänden der Kreativen in der deutschen Filmwirtschaft haben die Deutsche Filmakademie e.V. und die Akademie der Künste in Berlin zum Abschluss der 62. Berlinale ein visuelles Signal in Sachen Urheberrechtsschutz gesetzt. Ein spontan von der Deutschen Filmakademie und der Produzentenallianz entwickelter und produzierter Spot bekam kurzfristig einen Platz im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung und Vorführung des Gewinnerfilms am Abend des 18. Februar im Berlinale Palast. Unter dem so einfachen wie wahren Motto „Ohne Urheberschutz bleibt beim Film das Licht aus“, das erst allmählich auf einer zunächst vollkommen schwarzen Leinwand sichtbar wird, machten die Kreativen des Kinos auf die Dringlichkeit und Brisanz einer Klärung der Urheberrechtssituation aufmerksam. „Die Demokratisierung der Kunst ist nicht gleichzusetzen der Demokratisierung der Kunstwerke“, heißt es weiter in dem Spot, der schließlich in der Forderung endet: „Wir brauchen klare gesetzliche Regelungen und ein Verständnis dafür, dass hinter jedem Filmwerk tausende Stunden Arbeit und unermessliche Hingabe stecken.“ Unterschrieben wurde diese Forderung von der Deutschen Filmakademie e.V., der Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V., der Akademie der Künste, dem Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure e.V., dem Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V., der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V., dem Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler BFFS e.V. und dem b v k - Bundesverband Kamera.

News: K. Müller

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