Samstag, 31. Dezember 2011

Guten Rutsch/News Dez. 2011

Kinomagazin wünscht allen Filmschaffenden ein gutes neues Jahr 2012!

Auf die Kinokunst...

 ....Lasst es krachen.
 Eure Kinomagazin-Blog-Redaktion

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Anonymous/News Dez. 2011

Time Warner verdient an Anti-Kapitalismussymbol 

(Auszug Spiegel Online 28. Dez.) ... Die Hacker von Anonymous wählten sich diese Maske, die auch im Zuccotti-Park und überall später zu sehen war: ein widersprüchliches Symbol, das auf einen katholischen Verschwörer zurückgeht, der 1605 das englische Parlament sprengen wollte. 1982 dann prägte es der Comic-Schreiber Alan Moore für seinen charismatischen Widerständler, der gegen ein zukünftiges faschistisches Regime bombt, mit dem das Thatcher-England gemeint war. 2006 schließlich wurde die Maske durch den Film "V wie Vendetta" weltweit bekannt - und heute verkauft sich das Rebellionssymbol millionenfach und bringt dem Weltkonzern Time Warner, der die Rechte besitzt, gutes Geld...

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News: K. Müller

Sonntag, 25. Dezember 2011

Constantin-Vorstand/Aktuell Dez. 2011

Martin Moszkowicz kritisiert Filmhochschulen
München (dpa) Die Constantin will in Zukunft verstärkt im Ausland aktiv werden - auch wegen begrenzter Rahmenbedingungen im Inland. "In Deutschland ist die Constantin an ihre Grenzen gestoßen - nicht nur was den wirtschaftlichen Erfolg angeht. Auch die kreative Basis ist hier begrenzt", sagte der Constantin-Vorstand Film und Fernsehen, Martin Moszkowicz, im Interview der Nachrichtenagentur dpa in München. "Die Filmhochschulen in Deutschland spülen immer neue Nachwuchs-Regisseure und Produzenten auf den Markt, aber das allein reicht nicht."
 
Moderne Filmtechniken würden nicht gelehrt und es gebe nur wenig Kontakt zwischen Hochschulen und der Industrie. "Die klassischen Hochschulen - wie zum Beispiel die HFF in München - sind noch immer nicht im 21. Jahrhundert angekommen", kritisierte Moszkowicz. "Es gibt immer noch das verstaubte Konzept des Autorenkinos im Mittelpunkt der Lehre. Das ist ja schön und gut - aber damit lässt sich nicht nur kein Geld verdienen. Es bedeutet auch künstlerischen Stillstand und wenig Perspektiven für die Absolventen." 

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News: V. Schweizer

Dienstag, 20. Dezember 2011

AG Animation/News Dez. 2011

Gesellschaft für Medienwissenschaften

In Leipzig hat sich der Berufsverband der deutschen Animationsfilmbranche formiert. Die Arbeitsgemeinschaft Animationsfilm, die ihre Gründungsversammlung im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm abhielt, soll als bundesweite Interessenvertretung für die gesamte Animationsfilmbranche fungieren.
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http://ag-animation.de/
http://www.dok-leipzig.de/festival/festival-news?start:int=8
Promo: K. Müller

Sonntag, 18. Dezember 2011

The Help/Sehenswertes Dez. 2011

The Help (USA, 2011), Laufzeit 137 min.


Synopsis  
Skeeter, eine junge Frau kehrt in den Sechszigern von ihrem Studium zurück nach Mississippi. In ihr brennt der Wunsch Autorin zu werden. Auf der Suche nach einem geeigneten Thema, nimmt sie Anstoß an der Umgangsweise mit den farbigen Haushaltshilfen. Aibileen und andere Frauen bemühen sich um die Erziehung der Kinder und um die hauswirtschaftlichen Arbeiten wohlhabender weißer Familien. Jedoch haben sie nur eine geringe Zukunftsperspektive und sind der Willkür ihrer Arbeitgeber ausgesetzt. Die emanzipierte Skeeter kann diese Ungerechtigkeit nicht ertragen und beschließt dies zum Gegenstand ihrer literarischen Arbeit zu machen. Nach dem sie zunächst schwere Überzeugungsarbeit leisten muss, da die Hilfskräfte Angst haben ihre Existenz aufs Spiel zu setzten, beginnt Aibileen sich ihr als erste zu öffnen. Mit der Zeit kommen immer mehr farbige Frauen hinzu, um ihr Schicksal preiszugeben. Es entsteht ein Vertrauensverbund zwischen den Frauen der Kraft, Lebensfreude und Selbstvertrauen spendet. Diese inoffizielle „Organisation“ macht die Frauengruppe zu mündigen Bürgern, die ihre demokratischen rechte einfordern. Hierbei ist die Veröffentlichung des Buchs, „The Help“, ein wesentlicher Katalysator. Die verschlafene Ortschaft bekommt ein Spiegelbild vorgehalten durch die niedergeschriebenen Geschichten der Haushaltshilfen und das regt fast bei der ganzen weißen Bevölkerung zu einem Umdenkprozess an.  


Mut zur Veränderung  
Skeeter bricht mit dem lokalen weißen Frauenbild am Herd und repräsentiert diesen Aufbruch in ein neues Zeitalter. Als Aufgeklärte, gebildete Frau will sie sich selbstverwirklichen. Dabei sieht sie nach ihrer Rückkehr die gesellschaftlichen Missstände in ihrer heimatlichen Umgebung und trägt tatkräftig zur Abschaffung der Unterdrückten weiblichen farbigen Population in ihrem Einflussbereich bei. Das Buch „The Help“ erweitert natürlich diesen Radius wesentlich. Skeeters Bewusstsein ist geprägt vom städtischen Leben und vom modernen Weltbild der nördlichen Ostküste.

Selbsterkenntnis der Haushaltshilfen 
Während die weiße Protagonistin Skeeter den schwarzen Frauen bereits einen Schritt voraus ist und die Gleichberechtigung angeht, so sind die farbigen Frauen zunächst damit beschäftigt ihren Menschenwert zu erkennen. Ihr Zusammenschluss ist vergleichbar mit einer Gewerkschaft, die Rechte einfordert. Dem Verbund geht es nicht nur um Gleichberechtigung, sondern auch um die Würdigung ihrer Leistung. Ihr wachsendes Bewusstsein stellt sich gegen die Tradition der Schicksalsergebenheit und  der damit einhergehende permanenten rassische Degradierung. Was der Gruppe von farbigen Frauen bisher widerfahren ist, wird als inakzeptable und Ungerechtigkeit Wahrgenommen und wandelt sich in ein kollektives Selbstbewusstsein, das fordert gebührend als Mensch behandelt zu werden.  


Schlussfolgerung  
Die sechziger Jahre waren eine Zeit des weltweiten Umbruchs. Die Bürgerrechtsbewegung ein wichtiger und längst überfälliger Teil im Demokratisierungsprozess der USA. „The Help“ stellt dieses Thema in einem Mikrokosmos hervorragend dar. Der Film wird getragen von der unumgänglichen nostalgischen Südstaatenatmosphere, die den Film zu einem klassischen cineastischen Genus macht. Die Inszenierung und die dargebotenen Schauspielkünste, des gesamten Casts sind hervorragend. Der Schnitt ist unaufgeregt und verleiht dem Film einen angenehmen Rhythmus. Dieses Werk beweist das Drama seine Leinwandberechtigung nicht eingebüßt hat, wie gegenwärtig oft behauptet wird und nur noch eine Daseinsberechtigung im TV besitzt. Dieser Film ist von der Erzählung her ansprechend und durch das Sechzigerjahre Setting im Süden der USA auf jeden Fall ein visueller Leckerbissen. 
„The Help“ basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Kathyrin Stocket.

Autor: J. Kirgaard

Bewertung ++++++

NRW geht neue Wege/News Dez. 2011

Film- und Fern­seh­stand­ort NRW

2011 ist das Tätigkeitsfeld der Film­stif­tung NRW er­wei­tert worden und fungiert jetzt als in­te­grier­ten För­der­haus für Film und Me­di­en. Neben der För­de­rung ge­hö­ren heute auch Stand­ort­mar­ke­ting und Stand­ort­ent­wick­lung zu ihren Auf­ga­ben. Hier­zu über­nimmt sie die Medien.​NRW Clus­ter GmbH und öff­net sich für die För­de­rung von in­no­va­ti­ven Me­di­en­in­hal­ten. Damit wird die Film- und Me­dien­stif­tung NRW zum zen­tra­len An­sprech­part­ner für Me­di­en in NRW.

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News: I. Elia

Freitag, 16. Dezember 2011

10 Live Action Shorts Advance in Oscar® Race

Go for Gold
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KINOMAGAZIN gratuliert der Niama Filmproduktion in Stuttgart sowie den Regisseuren Ana Rocha Fernandes und Torsten Truscheit: Der MFG-geförderte Film DAS RAUSCHEN DES MEERES ist auf der Oscar®-Shortlist!
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News: V. Schweizer